Wichtigste Erkenntnisse:
- Ein Bestands-Dashboard verwandelt statische Berichte in ein Entscheidungssystem, das Warenbewegungen, Effizienz und Risiken sichtbar macht.
- Verschiedene Dashboards verfolgen unterschiedliche Ziele, von der Verfügbarkeitsprüfung über die Umschlagoptimierung bis hin zur Bedarfsplanung und Risikoerkennung.
- Trotz unterschiedlicher Anwendungsfälle nutzen die meisten Dashboards dieselben Kernmetriken für Bestandsmengen, Effizienz, Bedarfsabgleich, operativen Fluss und Risikoindikatoren.
- Der wahre Wert liegt in der Handlungsfähigkeit – Kennzahlen müssen konkrete Entscheidungen bei Nachbestellung, Allokation oder Einkauf unterstützen.
- KI-gestützte Tools wie Excelmatic vereinfachen die Erstellung, indem sie Tabellenkalkulationen ohne manuellen Aufwand in adaptive, dialogbasierte Dashboards verwandeln.
Im Jahr 2025, auf dem Höhepunkt globaler Lieferkettenstörungen, standen viele Einzelhändler vor einem Paradoxon: Die Lager waren voll, doch die Regale blieben leer. Bestände waren zwar vorhanden – aber am falschen Ort, zur falschen Zeit und sie banden Kapital, anstatt Umsätze zu generieren.
Wie Peter Drucker treffend sagte:
Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken.
Im Bestandsmanagement führt eine mangelhafte Messung jedoch oft zu Fehlentscheidungen.
Hier wird ein Bestands-Dashboard entscheidend – nicht nur als Reporting-Tool, sondern als zentrales Entscheidungssystem.
Was ist ein Bestands-Dashboard?
Ein Bestands-Dashboard ist eine zentrale analytische Schnittstelle, die Bestandsdaten über Lagerhäuser, Produkte und Zeiträume hinweg überwacht, analysiert und visualisiert.
Im Gegensatz zu statischen Bestandsberichten oder Artikellisten verknüpft ein Bestands-Dashboard Lagerbestände, Warenbewegungen, Bedarfssignale und Risikoindikatoren zu einer einheitlichen Ansicht. Ziel ist es nicht nur zu zeigen, wie viel Ware vorhanden ist, sondern aufzudecken, wo der Bestand fließt, wo er stagniert und wo Handlungsbedarf besteht.
Ein gut gestaltetes Dashboard ermöglicht es Teams, die Verfügbarkeit, die Umschlagseffizienz und potenzielle Risiken – wie Lieferengpässe oder Überbestände – zu verstehen, bevor sie den Umsatz oder den Cashflow beeinträchtigen.
Warum Bestands-Dashboards wichtig sind
Bestandsentscheidungen bewegen sich an der Schnittstelle von Betrieb, Finanzen und Kundenerfahrung. Zu wenig Bestand führt zu entgangenen Verkäufen; zu viel Bestand bindet Kapital und erhöht das Lagerrisiko.
Dashboards helfen Unternehmen, vom reaktiven Management zur proaktiven Steuerung überzugehen. Durch die rechtzeitige Sichtbarkeit von Trends können Teams Probleme früher erkennen, die Nachbevorratung am tatsächlichen Bedarf ausrichten und fundiertere Entscheidungen in Einkauf und Logistik treffen.
In dynamischen Umfeldern – insbesondere im E-Commerce und bei Multi-Lager-Operationen – ist diese Transparenz unverzichtbar geworden.
Gängige Typen von Bestands-Dashboards
Bestands-Dashboards sind in der Regel auf spezifische operative Fragen zugeschnitten. Jeder Typ konzentriert sich auf einen anderen Aspekt der Performance.
1. Dashboard für Lagerbestand und Verfügbarkeit
Dieses Dashboard beantwortet die Kernfrage: Welche Bestände haben wir gerade und wo befinden sie sich?
Es überwacht aktuelle Bestände nach SKU, Lager oder Region und hilft dabei, die Produktverfügbarkeit sicherzustellen, ohne unnötige Dubletten an verschiedenen Standorten aufzubauen.

2. Dashboard für Lagerumschlag und Lagerdauer
Diese Dashboards analysieren, wie schnell sich die Ware durch das System bewegt. Sie identifizieren Ladenhüter oder veraltete Bestände, die auf Fehlkäufe oder sinkende Nachfrage hindeuten. Diese Erkenntnisse sind essenziell, um Lagerkosten zu senken und die Kapitaleffizienz zu steigern.

3. Dashboard für Bedarf und Nachbevorratung
Dieser Typ vergleicht historische Verkaufsdaten, Bedarfssignale und Nachbestellaktivitäten. Er hilft Teams zu beurteilen, ob Nachbestellungen mit dem tatsächlichen Verbrauch übereinstimmen und ob Meldebestände angepasst werden müssen.

4. Dashboard für Lagerleistung (Warehouse Performance)
Hier liegt der Fokus auf der operativen Effizienz. Analysiert werden Kommissioniergeschwindigkeit, Erfüllungsraten und Bestandsabwicklung. So wird sichtbar, wie sich die Lagerabläufe auf die Warenverfügbarkeit und die Liefertreue auswirken.

5. Dashboard für Bestandsrisiken und Ausnahmen
Risikoorientierte Dashboards dienen als Frühwarnsystem. Sie zeigen Warnungen bei Niedrigbeständen, drohende Out-of-Stock-Situationen oder Überbestände an. Ziel ist die rechtzeitige Sichtbarkeit für ein schnelles Gegensteuern.

Kernmetriken in Bestands-Dashboards
Effektive Dashboards basieren auf einem Set von Kennzahlen, die konsistente Entscheidungen unterstützen.
| Metrik-Kategorie | Wichtige Kennzahlen | Bedeutung |
|---|---|---|
| Bestandsmengen | Vorhandener Bestand, Verfügbarer Bestand | Aktuelle Position und Lieferfähigkeit |
| Bestandseffizienz | Lagerumschlagshäufigkeit, Reichweite (Days of Inventory) | Wie effizient der Bestand genutzt wird |
| Bedarfsabgleich | Abverkaufsrate (Sell-through), Meldebestand | Übereinstimmung von Bedarf und Nachschub |
| Risikoindikatoren | Out-of-Stock-Rate, Überbestandsquote | Potenzielle Service- oder Kostenrisiken |
| Operativer Fluss | Lieferzeit (Lead Time), Erfüllungsrate | Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Bewegungen |
Der Wert dieser Metriken liegt in der Aktion. Wenn eine Kennzahl keine Entscheidung über Nachbestellung oder Allokation unterstützt, gehört sie nicht auf das Dashboard.
Bestands-Dashboards mit Excelmatic erstellen
Traditionell erfordert der Aufbau eines Dashboards viel Arbeit in Tabellenkalkulationen – Daten zusammenführen, Formate bereinigen und Diagramme bei jeder neuen Frage mühsam anpassen.
Excelmatic revolutioniert diesen Prozess.
Teams können vorhandene Bestandsdaten direkt hochladen – egal ob aus Excel-Exporten oder Lagersystemen – und diese dialogbasiert analysieren. Statt Berechnungen manuell zu definieren, stellen Nutzer einfach Fragen:
Welche SKUs drohen nächsten Monat auszugehen? Welche Produkte binden den höchsten Bestandswert?
Excelmatic interpretiert die Datenstruktur, führt die Analyse durch und generiert Dashboards automatisch. Ändern sich die Prioritäten, passt sich das Dashboard an – ohne dass Modelle neu gebaut werden müssen. In diesem Workflow werden Tabellenkalkulationen zum Input, nicht zum Hindernis.
Von Bestandsdaten zu sicherem Handeln
Bei einem Bestands-Dashboard geht es nicht nur um Sichtbarkeit. Es geht um Kontrolle.
Wenn Teams Bestandsbedingungen, Bewegungen und Risiken klar vor Augen haben, können sie schneller reagieren und sicherer planen. KI-gestützte Dashboards machen dies möglich, indem sie die Hürden zwischen Rohdaten und verwertbaren Erkenntnissen abbauen.
Wenn Bestandsentscheidungen Ihren Cashflow, Ihre Lieferperformance und die Kundenzufriedenheit beeinflussen, ist es Zeit, über statische Berichte hinauszugehen.
Erstellen Sie noch heute intelligentere Bestands-Dashboards mit Excelmatic.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Welche Probleme lösen Bestands-Dashboards, die Excel nicht lösen kann? A: Tabellen zeigen Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dashboards hingegen machen Muster, Risiken und Trends über Standorte und Zeiträume hinweg sichtbar und ermöglichen so proaktive Entscheidungen.
F: Wer nutzt Bestands-Dashboards im Unternehmen? A: Sie werden von operativen Teams, Supply-Chain-Managern, Finanzabteilungen und der Geschäftsführung genutzt, die eine gemeinsame Sichtbarkeit auf Performance und Risiken benötigen.
F: Unterstützen Dashboards sowohl operative als auch finanzielle Entscheidungen? A: Ja. Gut konzipierte Dashboards verknüpfen Warenbewegungen mit Cashflow, Lagerkosten und Service-Leveln und unterstützen so sowohl die Ausführung als auch die Finanzplanung.
F: Wie unterscheiden sich KI-gestützte Dashboards von traditionellen Lösungen? A: KI-gestützte Dashboards passen sich neuen Fragen flexibel an, reduzieren den manuellen Aufwand und liefern Erkenntnisse per Dialog, anstatt auf starre Ansichten angewiesen zu sein.







